OKI-Logo Neue Statue des hl. Nikolaus
Nouvelle statue de Saint Nicolas


Neue Statue des hl. Nikolaus.
Geschenk des russischen Volkes an die Stadt Bari

Im Auftrag des russischen orthodoxen Patriarchen Aleksij II. von Moskau weihte Erzbischof Kliment von Kaluga (Vizepräsident des Sekretariats für Ökumene, Moskau) am 9. Mai eine Statue des hl. Nikolaus von Myra vor der Basilika des heiligen Bischofs in Bari (Süditalien). Die Statue des georgischen Künstlers Zurab Tsereteli wurde vom russischen Vize-Kultusminister dem Oberbürgermeister von Bari und dem Prior der Dominikaner übergeben. Erzbischof Kliment erinnerte daran, dass in jeder orthodoxen Pfarrei am Donnerstag des hl. Nikolaus gedacht wird und dabei stets eine Fürbitte "für die Stadt und die Einwohner von Bari" vorgesehen ist - "für uns alle ein Zeichen der schon bestehenden Einheit der Kirche", betonte der Erzbischof.

Im Jahre 9.5.1087 wurden die Gebeine des hl. Nikolaus aus seiner Bischofsstadt Myra vor den Überfällen der Sarazenen gerettet und nach Bari übertragen. Ein Teil der Reliquien wurde im 16. Jahrhundert der Kathedrale von Fribourg i.Ue. geschenkt.

Seit dem Ende der Sowjetunion ist Bari wieder Pilgerziel der russischen Gläubigen. Seit fünf Jahren ist auch die Pfarrstelle an der kurz vor dem Ersten Weltkrieg von den Russen in Bari erbauten orthodoxen Kirche "St. Nikolaus" wieder von einem Priester des Moskauer Patriarchates besetzt. Pfarrer Kutschumov hat im Jahre 2002 ca. 9.000 Pilger aus Russland in Bari betreut, hält aber die Gesamtzahl der russischen Pilger für viel höher. Der neue italienische Führer der Basilika St. Nikolaus von P. Gerhard OP ist mittlerweile längst auch ins Russische übersetzt (neben Englisch und Deutsch).
Prälat Nikolaus Wyrwoll nahm am 9. Mai 2003 mit Erzbischof Kliment und dem rumänischen Metropoliten Josef von Paris zum ersten Mal an der Entnahme des Myron teil, der Flüssigkeit, die sich im Sarg bei den Gebeinen des hl. Nikolaus bildet.

 

Nouvelle statue de Saint Nicolas.
Don du peuple russe à la ville de Bari

Au nom du patriarche russe orthodoxe Alexeï II de Moscou l’archevêque Kliment de Kaluga (vice-président du secrétariat pour l’oecuménisme à Moscou) a béni une statue de Saint Nicolas devant la basilique du saint évêque de Myre à Bari (Italie du sud). La statue, faite par l’artiste géorgien Zurab Tsereteli, ft donnée par le vice-ministre russe de la culture au maire de Bari et au prieur des dominicains. L’archevêque Kliment rappellait que dans chaque paroisse orthodoxe on célèbre la commémoration de Saint Nicolas chaque jeudi et qu’on y ajoute une intercession "pour la ville et les habitants de Bari". L’archevêque soulignait que ceci est "un signe de l’unité déjà existante de l’Église".

Les ossements du saint évêque Nicolas de Myre (+ 367) se trouvent depuis 9.5.1087 à Bari; ils frent transférés à Bari et sauvés ainsi des attaques des saracènes. Une partie des réliques est vénérée depuis le 16ème siècle dans la cathédrale de Fribourg.