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Sel. Theodor Romža,
Bischof und Märtyrer

 

Theodor Jurij Romža wurde am 14. April 1911 im damals zu Ungarn gehörenden Transkarpatengebiet in Velikij Bočkiv in einer griechisch-katholischen Familie geboren. Im Jahre 1930 sandte ihn sein Bischof in das Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom (Eintritt am 30. Oktober). 1934 wechselte er in das Russische Kolleg und wurde ebendort am 11. November 1936 zum Priester geweiht.

Im Jahre 1944 wurde Theodor Romža, der in der Diözese als gebildeter und eifriger, aber gleichzeitig in politischen Fragen zurückhaltender Seelsorger hohes Ansehen genoss, zum neuen Bischof ernannt, und am 24. September desselben Jahres in der Kathedrale von Užgorod geweiht. Im Oktober des Jahres 1944 stand das gesamte Kapartengebiet unter der Besatzung der Roten Armee.

Etwaige Hoffnungen der politischen Führung, Bischof Romža zu einem Anschluss an das Moskauer Patriarchat zu bewegen, wies er deutlich mit den Worten zurück: »Eher den Tod als Verrat des wahren Glaubens!« Sein Schicksal war damit besiegelt. Auf der Rückfahrt von eine Kirchweihe wurde sein Pferdewagen zunächst von einem Lastwagen attackiert und mit Gewehren beschossen. Schwer verletzt, aber nicht in Lebensgefahr, wurde Bischof Romža in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Fest Allerheiligen des Jahres 1947 starb, vom Geheimdienst vergiftet.

Texte für
das Stundengebet

 

Allmächtiger Gott,
du hast dem seligen Theodor Romža die Kraft geschenkt,
für dein Wort
und für das Zeugnis von Jesus sein Leben hinzugeben.
Stärke uns mit deinem Heiligen Geist,
damit auch wir deine Botschaft gläubig hören
und standhaft bekennen
durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der mit dir lebt und herrscht
in Ewigkeit.
Amen.